Signet Falkensee_50_DIN A4_schwarz54 Jahre Stadtrecht 

Falkensee

 

 

65Jahre Turbine

Falkensee

 

 

Mai 1950

 

Gründung der BSG Turbine Falkensee  ( Trägerbetrieb VEB   Energieversorgung )

 

1952 

 

Erstes Turnier gegen “Turbine Nauen”

 

1958

 

Zusammenschluss mit der Kegelsparte der Post

 

1963

 

Die Verwaltung der Kegelbahn im Restaurant “Bayrischer Hof” wurde durch       die BSG  in eigene Hände genommen und damit ein drohender Abriss verhindert  - die HO  wollte die Gaststätte erweitern

 

1969

 

Einbau der Automatik

 

1979 - 1981

 

Sanierung und Erweiterung ( Vergrößerung des Automatikraumes, Erweiterung des Aufenthaltsraumes, Sanitär- und Umkleideraum, Elektroanlage, Dachreparatur, Einbau Heizungsanlage )

 

1990   

 

Gründung des Vereins “SV Turbine Falkensee e.V.” als Alternative, die Sparte  Kegeln zu  erhalten, da die Betriebssportgemeinschaften nach Anschluss der DDR an die BRD aufgelöst wurden

1999

 

Die Kegelbahn musste an den Käufer des Grundstückes zurück gegeben werden,   aber wir  haben die Möglichkeit den Trainings- und Wettkampfbetrieb  uneingeschränkt führen zu dürfen.

 Juli 2015

Unsere Vereinsbahn erhielt aus baulichen Gründen keine Zulassung mehr für den Wettkampfbetrieb.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb findet zukünftig im Klubhaus Spandau, Westerwaldstraße statt

 

 

Einzelheiten zur Entwicklung des Vereins

Die ersten Kegler, die anno 1950 zur Gründung der BSG „Turbine" Falkensee, Sektion Kegeln, beigetragen haben (soweit uns bekannt) waren: Hans Schultheiß, Inge Metzner, Gerhard Berger und Heinz Mittelstadt.

Es wurde von Anfang an am Kreisspielbetrieb teilgenommen. Sie sorgten auch gleich durch die Organisation von Freundschaftsturnieren für ein gutes Klima; sie schafften Vorraussetzungen für ein schönes Vereinsleben, was ihnen ja auch gelungen ist, denn erste Turniere fanden im Jahre 1952 mit „Turbine" in Nauen statt.

Im Sommer 1958 beschlossen die Kegler von „Post" und „Turbine" eine schlagkräftige Sektion zu bilden. Von „Post" kamen folgende Kegler hinzu: Otto Zirkenbach, Fredy Boddin, Walter Wislang, Gerhard Stechel, Siegfried Windt. Zur Zeit waren bei Turbine die Gründer und Willi Schulz, Herbert Grap, Herbert Zillmann, Wolfgang Jakobi, Heinz Schieweck. Das war nun eine starke Truppe, mit der man im Kreis gut mitspielen konnte. Im Jahre 1963 haben wir Kegler die Verwaltung und Erhaltung der Kegelbahn im Bayrischen Hof in unsere Hände genommen, sie würde auch sonst heute nicht mehr stehen. Denn als die HO ihre Gaststätte erweitern wollte, sollte unsere Kegelbahn abgerissen werden.

Aber sie kannten nicht die Stärke einer Kegelgemeinschaft sowie die Unterstützung des Sportsfreundes Helmut Wilm, so kam es dann doch nicht dazu. So konnten wir die Erhaltung unserer Sportstätte fortsetzen. Es wurde weiter kräftig Hand angelegt. Dank der Unterstützung der Energieversorgung und der Wasserwirtschaft konnten wir im Herbst 1969 eine Kegel-Aufstellautomatik einbauen. Das war ein starkes Stück Arbeit. Weitere Bauvorhaben waren Lückenschließung, Einbau von sanitären Einrichtungen sowie eine Heizungsanlage. Ach was waren wir stolz, heute noch allen ein dickes Dankeschön!


Was macht man nicht alles, um Freitag in Ruhe „Auf neun Kegel spielen zu können". Als unser langjähriger Kassierer und Sektionsleiter Herbert Grap 1967 seine Ämter niederlegte, übernahm Erhard Kluge die Finanzen und Dietrich Zachrau die Leitung der Sektion. Danach wechselte der Vorstand öfter die Zusammensetzung, vorwiegend aus Altersgründen.

Nach Auflösung der Betriebssportgemeinschaften in der ehemaligen DDR 1990 wurde durch die Mitglieder die vormalige Sektion Kegeln in einen Verein "SV Turbine Falkensee e.V." umgewandelt.


Im Januar 1998 haben wir beschlossen unseren Verein zu verstärken. So konnten wir im Januar 1999 mit dem Kegelclub der Firma Wedel eine „Kegel-Hochzeit" feiern. So wurden die Spielerin Kerstin Fuchs, die Spieler Peter Wedel, Reinhard Fuchs und Rene Rabbach in unseren Verein aufgenommen. Unser Kegelabend ist solange man denken kann der Freitag. 1999 wurde das anders. Nach einem Besitzerwechsel waren wir jetzt die Mieter und es wurde donnerstags gekegelt -nicht gut. Wir konnten aber bald wieder freitags spielen, „auf alle Neune", ein Skat, ein Sarg wird ausgekegelt, eben alles was Spass macht. Laßt uns weiter, solange wir leben, immer fröhlich und fleißig kegeln und spielen.

Ein neues Kapitel wurde im Juli 2015 aufgeschlagen:

Unsere Vereinsbahn erhielt keine neue Zulassung für den Wettkampfbetrieb und wir trainieren jetzt in Berlin-Spandau,wo ab der neuen Spielsaison auch der Wettkampfbetrieb stattfinden wird. Wir haben jetzt die Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen zu trainieren was auf der alten 2-Bahnenanlage nicht möglich war.